Es gibt sie, die Gerechtigkeitslücke in unserem Sozialversicherungssystem. Das sagte zumindest die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer der WELT. Da werden auf der einen Seite Familien mit Kindern finanziell entlastet, auf der anderen Seite aber Paare ohne Kinder finanziell nicht zur Kasse gebeten. Ja Herrschaften, wo soll denn dann das Geld für die Entlastung der Familien sonst herkommen? Die Sozialkassen würden sich über jeden neuen Beitragszahler freuen, aber die Kinderverweigerer und weitgehend auch noch Doppelverdiener denken einfach nur an sich. Statt sich der Verantwortung für die zunehmende Vergreisung zu stellen, verteilen sie ihre Verweigerung auf die Schultern der Gesellschaft. Pfui!
Wer es bis 25 nicht geschafft hat eine Familie mit Kindern zu gründen, muss einfach zur Kasse gebeten werden. Und zwar so lange, bis dieser Mangel beseitigt ist. Alternativ könnte man jeden Verweigerer zwei Sozialrentner zuweisen. Die leben erfahrungsgemäß noch genau so lange, wie sie selbst brauchen würden, um zwei Kinder groß zu ziehen. Das wäre doch dann mal wirklich soziale Gerechtigkeit. Wenn wir die CDU/CSU nicht hätten, man sollte sie erfinden.